Mein Weg zur Kinesiologin

Steintrme mit Sandwellen in AbendstimmungMein Weg…

Ich habe an der Uni Wien Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Sonder-/Heilpädagogik studiert und war mehrere Jahre beruflich im Behindertenbereich tätig. Dabei konnte ich sehr viel über mich selbst und auch über den Umgang mit Menschen, die so sehr auf Unterstützung anderer angewiesen sind, lernen.

Zwischenzeitlich lebte ich mit meinem Mann fast 5 Jahre in Belgien, wo ich an einer Ganztagsschule Kinder betreute und wo auch mein erster Sohn zur Welt kam. Schwanger mit dem zweiten Sohn kehrten wir dann wieder nach Wien, in die Heimat, zurück.

Während meiner Zeit als Mama ist in mir immer mehr das Bedürfnis erwacht, mich auch beruflich weiter zu entwickeln. So habe ich unter anderem einige Bücher geschrieben und einen Erziehungsblog ins Leben gerufen, der letztlich vor allem dem Thema Hochsensitivität bei Kindern gewidmet ist.

Aufgrund meiner eigenen Hochsensitivität nehme ich Emotionen anderer Menschen sehr schnell und intensiv wahr und es fällt mir in der Regel leicht, mich in andere hineinzuversetzen. Diese Gabe sowie das starke innere Bedürfnis, andere Menschen ein Stück ihres Weges zu begleiten und sie dabei so weit wie möglich – und notwendig (Stichwort: „Hilfe zur Selbsthilfe“) – zu unterstützen, sind mir auch bei meiner Arbeit als Kinesiologin sehr nützlich und hilfreich…

…warum Kinesiologie?

Mein Weg zur Kinesiologie war sehr lang und führte mich über zahlreiche Umwege. Aber er hat mich dahin geführt, wo ich heute bin und darüber bin ich sehr dankbar.

Seit der Geburt meines ersten Sohnes hatte ich gesundheitliche Probleme. Ich litt unter chronischer Erschöpfung, die sich neben einer massiven Müdigkeit in Form körperlicher Schmerzen und in depressiver Verstimmung äußerte. Ich hatte kaum noch Kraft, den Alltag mit Kind zu meistern. Hinzu kamen permanente Infekte, sodass ich das Gefühl hatte, nur noch krank zu sein.

Als dann auch noch Magen-/Darmprobleme und eine chronische Gastritis hinzukamen, war ich an einem Tiefpunkt angelangt. Ich hatte bis dahin schon zahlreiche Arztbesuche hinter mir und verschiedenste Behandlungsmethoden ausprobiert. Kurzzeitig stellte sich immer wieder mal eine Besserung ein, langfristig aber war von Heilung keine Spur. Die Krankheiten wechselten einander ab, die Erschöpfung blieb. Ich bekam von diversen Seiten zu hören, mein Problem sei wohl „psychosomatisch“ und so nahm ich letztlich Antidepressiva, um aus dem schwarzen Loch, in das ich inzwischen gefallen war, wieder heraus zu kommen.

Für einige Monate schien es auch tatsächlich bergauf zu gehen, bis dann die Erschöpfung mit voller Wucht erneut zuschlug. Ich hatte wiederum keine Kraft mehr.

Schließlich habe ich eine Ärztin gefunden, die sich als Schulmedizinerin auf Naturheilmedizin spezialisiert hat. Sie war die erste in all den Jahren, die mich als Mensch in meiner Ganzheit wahr- und ernstgenommen hat und letztlich auch herausgefunden hat, was mir wirklich fehlt. Sie diagnostizierte eine Nebennierenschwäche und ich hatte endlich eine Erklärung für meine chronische Erschöpfung. Diese war kein Resultat einer schlichten Überforderung und Depression, wie mir bislang oft suggeriert worden war, sondern basierte auf der Tatsache, dass mein gesamter Hormonhaushalt völlig aus den Fugen war, ausgehend von schwachen Nebennieren. Ich war erst mal erleichtert, endlich Bescheid zu wissen.

Diese Ärztin hat mir dann eine Liste von pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln und ein Schilddrüsenhormon verschrieben und sie hat mir als Erste das Gefühl gegeben, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Die Antidepressiva setzte ich sehr bald ab.

Nebenbei verspürte ich das Bedürfnis, selbst noch etwas für meine Gesundheit tun zu wollen.

Und so stieß ich schließlich ganz zufällig auf die Kinesiologie. Ohne vorher viel über diese Methode zu wissen, probierte ich es einfach mal aus und war sofort begeistert. Ich entschloss mich kurzerhand, die Ausbildung zu machen und konnte sehr schnell mit einfachen Handgriffen direkt mein Wohlbefinden beeinflussen und meine Gesundheit ankurbeln.

Seitdem wende ich Kinesiologie beinahe täglich in meinem Alltag an – sowohl bei mir selbst als auch bei meiner Familie, speziell bei meinen Kindern, als auch bei Freunden. Meine Werte haben sich kontinuierlich gebessert, meine Energie kehrte schrittweise wieder zurück. Ich habe mit Kinesiologie auch gelernt, auf meine körperlichen Symptome zu achten und meinen Körper dabei zu unterstützen, sich wieder wohler zu fühlen. Denn die Symptome meines Körpers sind nichts anderes als Warnsignale, die ich inzwischen immer besser zu deuten weiß und die ich in vielen Fällen sanft behandeln kann, ohne gleich zu einem Medikament greifen zu müssen. Ich habe meine Gesundheit jetzt wieder zu einem sehr bedeutenden Teil selbst in der Hand und das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.

Im Lauf der Zeit wurde dann das Bedürfnis in mir immer stärker, auch anderen Menschen mit Kinesiologie zu helfen. Und so machte ich mich schließlich selbständig und biete nun kinesiologische Behandlungen in meiner Praxis an. Ich bin überzeugt von dieser Behandlungsmethode, weil ich am eigenen Leib gespürt habe und immer wieder spüre, wie sie wirkt. Dabei müssen wir nicht mal genau verstehen, warum oder wie sie wirkt oder an sie „glauben“. Sie wirkt einfach.

Davon kannst du dich gern in einer kinesiologischen Sitzung bei mir selbst überzeugen 😉


Ich betone an dieser Stelle, dass die Kinesiologie keine medizinischen Diagnosen stellt und eine medizinische Behandlung niemals ersetzen kann. Die Schulmedizin hat ihre Berechtigung und ist sehr wert- und sinnvoll, um uns in vielen Belangen wieder gesund zu machen oder unsere Symptome zu lindern. Die Kinesiologie ist eine wunderbare zusätzliche Methode, um den Körper dabei zu unterstützen, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und auf tiefergehenden Ebenen Heilung und Wohlbefinden zu fördern.