Beispielsitzungen

Oft fragen mich Menschen, wie eine kinesiologische Behandlung eigentlich abläuft. An dieser Stelle schildere ich Dir daher Beispiele aus meiner Praxis, damit Du Dir ein besseres Bild von meiner Arbeit machen kannst.

Beispiel 1: Schmerzen

Die Klientin kommt mit Schmerzen in der rechten Schulter zu mir. Die Schmerzen sind chronisch und zur Zeit wieder stark. Außerdem plagen sie Verspannungen im Rücken, hier besonders im Nacken-/Schulterbereich.

Ich mache eine komplette Muskelbalance, d.h. ich teste alle (für dieses Thema) wichtigen Muskeln durch und finde heraus, wo im Körper der Energiefluss blockiert ist. Auf diese Weise zeigt sich letztlich auch, wo der Ursprung dieses Energiestaus liegt (denn irgendwo hat das Problem ja mal begonnen). Diese ursprüngliche Blockade lösen wir auf, indem ich den Meridian ziehe und die Klientin die entsprechenden Akupressurzonen dazu hält, sodass am Ende die Energie wieder frei fließen kann und alle Blockaden gelöst sind.

Nach dieser Behandlung spürt die Klientin eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden: die Schulter schmerzt nicht mehr, der obere Rücken fühlt sich deutlich entspannter an.

Ich gebe ihr als „Hausaufgabe“ mit, für die nächsten Tage 3 mal täglich den Meridian zu ziehen und die Akupressurzone zu halten, so wie wir es eben gemacht haben, um die betreffenden Muskeln auch in der nächsten Zeit noch zu stärken. Wir sprechen auch noch über ihre Ernährung, ich gebe ihr den Tipp mit, speziell grünes Blattgemüse vermehrt auf ihren Essensplan zu stellen.

Zusatz: diese Klientin kam noch zwei Mal zur Nachbehandlung, danach war ihre Schulter dauerhaft schmerzfrei, der obere Rücken weitgehend entspannt, sodass die Klientin meinte, damit fortan gut selbst zurecht zu kommen.

Das ist, finde ich, ein schönes Beispiel dafür, wie Kinesiologie dabei helfen kann, dem Körper zu helfen, sich wieder selbst zu helfen und den Klientinnen Gesundheit und Wohlbefinden wieder ein Stück weit in die eigenen Hände zu legen! 🙂

 

Beispiel 2: chronische Mundecken

Der 15jährige Klient kommt mit Mundecken und generell sehr trockener Haut um den Mund zu mir in die Praxis. Er leidet seit er 2 Jahre alt ist unter diesem Problem.

Zuallererst teste ich aus, ob er einen Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln hat und hier zeigt sich gleich eine ganze Liste von Nährstoffen und Vitaminen, die sein Körper gerne haben möchte, ich grenze diese dann ein auf Vitamin B, Heilerde und Silizium.

Als nächstes teste ich aus, ob sich irgendwelche Unverträglichkeiten zeigen: hier meldet sich der Weizen.

Danach teste ich all jene Muskeln durch, die mit dem Thema Haut und Immunsystem in Verbindung stehen. Hier findet sich eine ganze Reihe von Muskeln, die gestärkt werden wollen und das tun wir dann auch: stärken!

Schließlich gebe ich ihm als Hausaufgabe mit, die wichtigsten Muskeln in der nächsten Zeit auch selbst noch weiter zu stärken, wir gehen diese noch einmal gemeinsam in Ruhe durch. Ich rate ihm, auf Weizen für die nächsten Wochen erst einmal zu verzichten und die Nahrungsergänzungsmittel, die wir anfangs ausgetestet haben, zu besorgen und einzunehmen. Zu guter Letzt teste ich noch Bachblüten aus, um auch eine emotionale Stärkung zu erwirken.

Wir vereinbaren, dass wir dem Körper jetzt erst mal ein paar Wochen Zeit geben, damit auch die Nährstoffe ihre Wirkung entfalten können und dann eventuell eine Nachbehandlung durchzuführen.